H0 Faller Hochhaus

H0 Modellbau Faller Hochhaus 932 komplettDas Bürohochhaus von Faller hat normalerweise 7 Stockwerke. Da mir dieses zu niedrig war, habe ich einfach ein zweites oben drauf gesetzt. Allerdings kommt man dann nur auf 6 weitere Etagen, da das Dachgeschoss ja nur einmal gebaut werden kann. Auf einige Details hierzu komme ich noch später.


Am unteren Bildrand sind noch ein paar Wiking-Fahrzeuge und das Vollmer City-Eckhaus (Artikel-Nr. 3800) zu erkennen, so daß man sich einen ersten Eindruck von der Größe machen kann. Die einzelnen Etagen sind aber nur ineinander gesetzt und nicht verklebt, um evtl. an die Technik (Beleuchtung) ranzukommen.

Das Erdgeschoss mit dem Empfang ist neben dem Restaurant in der 12. Etage das Einzige, welches nicht verspiegelt ist. Faller liefert hier sog. Contrasol-Spiegelfolie mit. Man hat hier die Wahl zwischen der brauen Farbe, die ich gewählt habe, oder einer silbernen Verspiegelung. Wird die Folie von der Rückseite, also von innen, angeleuchtet, wird sie transparent. Das ist in der Bildergalerie zu sehen.


Für den Empfang sind zwar ein paar Büromöbel im Modell enthalten, ich habe dieses aber noch mit weiteren Möbeln aus der Restekiste und einigenPreiser  Figuren (man sieht einen Besucher in der Warteecke sitzen), unter anderem Wachschutzleute, alle selbst bemalt, ergänzt. Ansonsten sieht die Etage nämlich zu leer aus.

Im Vordergrund im Bild ist ein Bus vom Faller-Car-System zu sehen. In dem Bus sitzen übrigens ca. 20 Fahrgäste von Preiser Figuren (Artikel-Nr. 16394). Da den sitzenden Figuren die Beine fehlen, geht das bemalen wenigstens etwas schneller.

In der obersten Etate ist ein Restaurant untergebracht. Dafür wäre zwar noch genügend Spiegelfolie vorhanden gewesen, allerdings kein Balkon und keine Türen. Das Restaurant ist ein kompletter Selbstbau aus der Restekiste, siehe Bilder. Und so gibt es in meiner Modellstadt das „chez Louis, Bar – Restaurant – Cafe“. Aber da nur ’nobody‘ perfekt ist, ist mir etwas Klebstoff beim Anbringen der Beschriftung verlaufen. Aber das wäre euch bestimmt gar nicht aufgefallen, oder?

Die einzelnen Etagen sind nicht verklebt, sondern nur ineinander gesetzt. Das macht nicht nur die Wartung möglich, sondern erleichtert auch den Transport des Modells. Die 11. Etage sitzt hier schräg auf der Ersten.

Der Teppichboden gehört zum Modell und ist eigentlich für den Empfang gedacht. Aber da hier ja zwei Modelle verbaut sind, war der überig. Die Tische und Sessel gehören ebenfalls zu diesem Modell. Die Sessel sind rot gestrichen, die Tische mit einem Stück gelber Serviette als Tischdecke beklebt. Geschirr, Gläser, etc. sind aus der Restekiste, bzw. vom Faller Edeka Supermarkt.

Der Tresen und die paar Trennwände sind eigentlich Büromöbel aus diesem Modell. Anders angeordnet, beige angestrichen und mit Resten und Verzierungen aus anderern Bausätzen verziert, fertig ist Einrichtung.

Insgesamt sind hier 20 Preiser Figuren aus den unbemalten Packungen 16328 (120 sitzende Personen) und 16337 (120 Reisende Personen) untergebracht.

Neben der Aufzugstür sind zwei Kabel zu erkennen, die das Restaurant und die Flugleuchtfeuer versorgen. Damit diese von außen nicht zu erkennen sind, sind sie mit einem Stück alu gestrichenen Strohhalm, quasi als Rohrleitung, getarnt

Wie in einem echten Gebäude ist auch hier nicht alles beleuchtet, sondern nur einige Etagen. Anders ist das auch technisch kaum möglich, da die Räume ja von oben mit Leuchtdioden versorgt sind und wenn man zwei Stockwerke direkt übereinander hat, gucken ja die Kabel mitten aus dem Boden 😉

Falls jemand das mal nachbauen möchte, gilt folgendes zu beachten. Die Zwischendecken sind in weiß und leuchten in hell orange wenn Licht darauf fällt. Darum muß zuerst die Zwischendecke einer beleuchteten Etage von oben und unten gefärbt werden, am besten mit einem grau. Das ist dunkel genug und schließlich ist das ja auch gleichzeitig der Teppichboden und die Deckenfarbe. Schwarz wäre daher nicht angebracht. Es ist sowohl die Decke als auch der Fußboden abzudunkeln, da auch hier die Leuchtdiode noch stark durchscheint. Man muß auch die Kante der Zwischendecke von innen bemalen, sonst hat man einen „Leuchtkranz“ pro Etage.

In meinem Modell habe ich mit Empfang und Restaurant 8 beleuchtet Etagen und konnte daher gleich alle Zwischendecken abdunkeln.

Wie bei den meisten Modellbausätzen mit Flachdach ist es auch hier eine schlichte, graue Platte mit Kiesrelief. Hier habe ich Abhilfe geschaffen und das Dach mit Gleisschotter, gemischt mit etwas Heki Mikro Laub (Artikel-Nr. 1611, pro Tüte 3 €), neu eingeschottert. die Satellitenschüsseln gehören zum Modell.

Die zwei Flugleuchtfeuer (Faller Leuchtdioden Artikel-Nr. 672 mit angelöteten Widerstand) sind hier im Schornstein und im Zugang zum Dach versteckt.

Die Schreibtische, Sideboards, Computer mit Monitor, Telefone, 2 verschiedene Büroschränke, Bürostühle, Kleiderständer, Blumenkübel, Fotokopierer, Bilder an der Wand und Bürotüren stammen aus den Bausätzen Faller-Hobby Computercentrum (siehe weiter unten) Artikel-Nr. 1826 á 10 €. Ich glaube es gibt sie mittlerweile auch einzeln zu kaufen, in jedem Bausatz sind jedenfalls 3 Spritzlinge mit Matrial enthalten.


Die großen Büros (in Rautenform) haben hier 4 Arbeitsplätze, die kleinen, auf dem Bild das mittlere, haben 2 Arbeitsplätze. Die Rückwände sind aus weißen Kunststoff, ebenfalls Reste aus dem Computercentrum. Die passten von der Raumhöhe genau.

Da alle Möbel und Zubehör im Standardgrau gefärbt sind, wurden die Schränke in braun, die Schreibtische in beige neu gestrichen. Die Bürostühle wurden blau bemalt. Computer blieben in hellgrau.

In jedem Büro sitzen und stehen zwischen 1 und 4 Preiserlein und warten auf den Feierabend. Im gesamten Gebäude sind inklusive Restaurant und Empfang ca. 50 Figuren verbaut.

Ein Gedanke zu “H0 Faller Hochhaus

  1. Wie bereits unter „Gleisverlegung“ ausgeführt, habe ich ja das zu schmale Schotterbett der Fleischmann-Piccolo-Gleise durch grauen Schotter verbreitert. Durch das Rosten der Schienen sieht das helle Gleisbett aber wie ein Fremdkörper aus. Die Lösung für mich war, dass auch der Schotter gealtert werden muss. Zuerst habe ich mir die Gleisfläche des Kleinstadtbahnhofs vorgenommen. Zwei Pulverfarben (schwarz und rostbraun) aus dem Patina-Pulver-Set von Noch, Art.Nr. 61166, habe ich im Mischungsverhältnis ca.1 : 2 angerührt und mit dem beiliegenden Pinsel aus dem Set trocken auf den Schotter aufgetragen. Die Gleiszwischenräume erhielten noch ein wenig Grünzeug und fertig war die Gleisbettbehandlung. Mit dieser Methode werde ich noch weitere Gleistrassen nachbehandeln. Damit die Züge auch anstandslos wieder fahren konnten, habe ich die Schienenoberflächen nach der Behandlung sorgfältig mit einem trockenen Tuch abgerieben.

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