| 0-9 |
| 2-Leiter-Gleichstrom-Sytem: |
| Beim 2-Leiter-Gleichstromsystem wird der Strom über das Gleis auf einer Seite aufgenommen, läuft in den Motor und wird auf der anderen Seite wieder abgeleitet. |
| 3-Leiter-Wechselstromsystem: |
| Beim 3-Leiter-Wechselstromsystem, Hauptanbieter ist Märklin, wird der Strom über Schleifer von Mittelkontakten in der Mitte der Gleise aufgenommen. Der Strom speist den Motor und wird über die Räder auf die Gleise wieder abgeleitet. |
| A | top | |
| Analogbetrieb: |
| Mit einem Transformator wird eine in Stufen regelbare Spannung erzeugt, die die Fahrzeuge auf den an den Trafo angeschlossenen Gleisen mehr oder weniger schnell fahren lassen. Über einen Schleifer wird das Fahrzeug mit dem Strom versorgt. Diese immer noch auf fast allen Anlagen eingesetzte Lösung hat leider einige Nachteile, denn die individuelle Ansteuerung von Loks läßt sich hier nur durch sehr aufwendige Schaltungen (A-Schaltung, Z-Schaltung), die auch eine genaue Planung erfordern, herstellen. Zudem sind diese Schaltungen immer auf bestimmte Gleisabschnitte beschränkt. Weiterer Nachteil dieser Lösung ist die Tatsache, das bei niedrigen Spannungen die Motoren ein sehr geringes Drehmoment haben, und daher meist mit einem Ruck anfahren. Dies ist je nach Konstruktion unterschiedlich stark ausgeprägt. Zur Verbesserung wurden und werden Fahrgeräte mit Phasenanschnittsteuerung (z.B. Fleischmann MSF) oder mit Impulsbreitenmodulation (z.B. Roco ASC1000) verwendet. Diese überwinden die Nachteile des geringen Drehmoments im Niedrigspannungsbereich und gestatten ausserdem eine stufenlose Verstellung der Fahrspannung. |
| B | top | |
| Bahnbetriebswerk |
| Das Bahnbetriebswerk, kurz Bw, ist der Bereich eines Bahnhofes, in der die Lokomotiven gewartet werden. Hier finden sich Bekohlungsanlagen, Wasserturm, Wasserkräne, Lokschuppen, evtl. eine Drehscheibe, Kohlebansen, Besandungsanlage, etc. |
| C | top | |
|
| D | top | |
| Digitalbetrieb |
| Beim Digitalbetrieb gibt es eine durch einen Transformator mit Niedrigspannung versorgte Digitalzentrale, die teilweise bereits Fahrregler integriert, oder aber den Anschluss weiterer Fahrregler erlaubt. Die Spannung am Gleis ist immer konstant, es liegt die volle Spannung an, weshalb z.B. Innenbeleuchtungen konstant auch im Stand mit voller Leuchtstärke arbeiten. Die Lokomotiven werden alle mit einem Decoder ausgerüstet, der die Ansteuerung des Motors übernimmt. Diese Decoder sind sehr leistungsfähig, d.h. sie können die Geschwindigkeit der Lok zu regeln (sie geben also in einer Steigung selbständig Gas) und sie gestatten die Einstellung der Lokdynamik (Anfahr- und Bremsverzögerung). Auf der Zentrale oder auf einem Handregler ruft man nun zuerst die Adresse einer Lok auf (eine Nummer), um diese dann ganz normal mit einem Handregler zu bewegen. Auf einer Digitalanlage wird sich dann nur diese Lok in Bewegung setzen, alle anderen Loks bleiben stehen. |
| Diorama |
| coming soon |
| Diormenbau |
| coming soon |
| DPM |
| DPM steht für Design Preservation Models und ist ein amerikanischer Hersteller von Modellbausätzen. Die Besonderheit ist hier, daß es auch sogenannte Modulbausätze gibt. Man kauft hier praktisch einzelene Elemente und kann eigene Modellvorstellungen umsetzen. Besonders geeignet sind DPM Modelle für Industriebauten, können aber auch als Stadthäuser eingesetzt werden. Zu beziehen ist DPM in Deutschland nur bei sehr wenigen Händlern, am besten im Internet versuchen oder im Modellbahngeschäft nachfragen. |
| E | top | |
| Epochen |
| Um für realistische Modellbahnen Richtlinien zu haben, wurde von der internationalen Pressevereinigung "ferpress" im Jahre 1968 die Eisenbahngeschichte in Epochen unterteilt. Diese Richtlinien haben sich weitgehend durchgesetzt, sind aber natürlich nicht verbindlich. Sie sind mehr als Anregung gedacht, damit man z.B. nicht in Epoche II moderne Windkraftanlagen baut, dieses wäre sicher ein krasser Stilbruch. Man muß das Thema Epochen nicht so ernst nehmen, es ist aber nicht verkehrt, zu wissen, was es mit diesen Epochen auf sich hat. Eine kleine Übersicht zu den Epochen findest Du hier, wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen will, dem empfehle ich den Modellbahnkurier, Ausgaben 10 und 12. Darin geht es ausschließlich um das Thema Epochen in Deutschland, BRD, DDR mit sehr ausführlichen Infos. |
| F | top | |
| Fremdfahrzeuge |
|
| G | top | |
| G |
| G steht für Gartenbahn und ist der größte Maßstab im Modellbahnbereich. Der Maßstab beträgt 1:22,5 und ist damit 4 mal größer als der weitverbreitete Maßstab H0. Die Spurweite beträgt 45 mm. Der einzige relevante Hersteller ist LGB (Lehmann-Groß-Bahn) in Nürnberg. |
| Gauge |
| englische Bezeichnung für Spurweite, z.B. H0-gauge, N-gauge, Z-gauge... |
| Gießharz |
| coming soon |
| Gleisfigur |
| Gleisfigur ist ein Begriff aus der Modellbahnwelt und beschreibt, wie die Modellbahnanlage bzw. die Gleise angelegt sind. Mit Startpackungen erhält mann meistens einen Kreis oder ein Oval, bei größeren Packungen gibt es durch zwei Weichen ein Überholgleis. |
| Gleissystem |
| Das Gleissystem gibt das grundlegende Aussehen und Funktionsfähigkeit eines Gleises wieder. Märklin bietet die Wechselstromgleise C-Gleis (Kunstoff mit Schotterbettung), K-Gleis (Gleis ohne Bettung, d.h. nur Gleise und Schwellen) und füher das M-Gleis (Metall-Gleis), daß aber nicht mehr hergestellt wird. Daneben gibt es noch Gleichstromgleise (ohne Mittelkontakte) von Roco (Roco-Line) und Fleischmann (Fleischmann-Profi-Gleis). Dabei handelt es sich um Bettungsgleise, d.h. Gleiskörper mit Schotterbett. Diese sind besonders, wie auch das Märklin C-Gleis für sog. "Teppichboden-Anlagen" geeignet, den sie sind einfach auf- und abzubauen und schützen den Fuhrpark vor Staub und Fusseln. |
| H | top | |
| H0 |
| H0 (sprich H Null) ist eine Bezeichnung für den Modellbaumaßstab und entspricht 1:87. Das liegt daran, daß der Maßstab 0 (1:43,5) in den 30gern zu Groß empfunden wurde. Märklin entwickelte daraufhin Halb 0, kurz H0. Größter Vorteil ist, daß H0 am weitesten verbreitet ist (Marktanteil bei ca. 80%). So gibt es in diesem Maßstab auch die größte Auswahl an Zubehör. Größter Nachteil ist der im Vergleich zu kleineren Maßstäben hohe Platzbedarf. |
| H0e |
| Dies ist ein spezieller H0 Maßstab und steht für eine Schmallspurbahn mit 75 cm (Normal 143,5 cm) Spurweite im Original. Ein wichtiger Hersteller ist die Firma Bemo. Schmallspurbahnen erfordern höhere Bauerfahrung und größeren Pflegeaufwand als normale H0-Anlagen. Sie sind daher für Anfänger und Kinder nicht empfehlenswert. |
| H0m |
| H0m ist ein weiterer Maßstab für Schmallspurbahnen mit einer 100 cm breiten Vorbild Spurweite. |
| I | top | |
|
| J | top | |
|
| K | top | |
| Kitbatching |
| Kitbatching bezeichnet das Ver- oder Abändern eines herkömmlichen Modellbausatzes, z.B. wird bei einem Hausmodell eine zusätzliche Etage entfernt oder hinzugefügt. |
| Kupplungskopf |
| Das ist der Teil einer Kupplung, der sich bei den Waggons oder Loks austauschen lässt. Die Hersteller Märklin/Trix, Roco, Fleischmann haben jeweils eigene Kupplungsköpfe. Im guten Modellbahnladen tauscht der Händler die Köpfe kostenlos aus. |
| L | top | |
|
| M | top | |
| Mittelkontakt |
| Von Märklin-Hassern auch als "Pickel" bezeichnet, meint man mit Mittelkontakten die kleinen Punkte, die auf jeder Schwelle von Märklingleisen zu sehen sind und auf denen der Schleifer fährt und den Strom abnimmt. |
| N | top | |
| N |
| Bezeichnung für Modellbahnen im Maßstab 1:160. Nach H0 der am weitesten verbreitete Maßstab (ca 15-20% Marktanteil). Die wichtigsten N-Hersteller sind Fleischmann, Arnold, Trix, Roco und Brawa. |
| Neigung |
| Die Neigung eines Gleises ist der Winkel, in dem das Gleis ansteigt. Es sollte 4% nicht überschreiten, d.h. auf 100 cm gewinnt man 4 cm an Höhe. |
| Neigungsänderung |
| Das ist der Punkt eines Gleises, an dem die Ebene ist eine Steigung oder ein Gefälle übergeht. |
| NEM |
| NEM ist die Abkürzung für "Normen europäischer Modellbahnen" und ermöglicht, daß auch z.B. im Ausland gekaufte Waggons oder die anderer Hersteller auf der eigenen Anlage problemlos eingesetzt werden können, vorausgesetzt, das Stromsystem stimmt. |
| NEM-Schacht |
| Der NEM-Schacht ist ein kleiner viereckiger Schlitz, der beweglich unter der Pufferbohle von jedem heute erhältlichen Waggon und jeder Lokomotive angebracht ist. Das ermöglicht, Fahrzeuge anderer Hersteller einzusetzen, es gibt nämlich 4 verschiedene Kupplungsarten. |
| Nenngrösse |
| Nenngrösse ist ein anderer Begriff für Spurweite und wird synonym verwendet. |
| O | top | |
|
| P | top | |
| Profilhöhe |
| Die Profilhöhe gibt die Höhe des Gleises an. Sie beträgt z.B. bei Roco-Gleisen 2,1mm, bei Fleischmann 2,5 mm. Beim Märklin K-System beträgt das Profil sogar 2,8mm. Dadurch sind diese Systeme nur schwer zu verbinden. Kleinere Profilhöhen sehen realistischer aus, sind jedoch störanfälliger. |
| Q | top | |
|
| R | top | |
| Resin |
| Resin ist ein Kunstoff, der oft im Modellbau verwendet wird.... |
| S | top | |
| Spurweite |
| Die Spurtweite gibt den Abstand zwischen den beiden Gleisen an. Dieser ist im Original 1435 mm, bei H0 16,5 mm, bei TT 12 mm, bei N 9 mm, bei Z 6,5 mm. Gemessen wird der Abstand zwischen den Innenkanten der beiden Gleiskörper. |
| Spur I |
| Die Spur I läuft wie G auf 45 mm Gleisen, hat aber einen Maßstab von 1:32. Die wichtigsten Hersteller sind Märklin (Märklin-Maxi) und Hübner. |
| Spur Z |
| kleinster Maßstab im Modellbahnbereich (1:220). Vorteil: geringster Platzbedarf, Nachteil: Nicht weit verbreitet, Kleinserien bieten weniger Auswahl als N+H0 und sind teilsweise teurer. |
| Startpackung |
| Mit einer Startpackung versuchen die Modellbahnhersteller neue Kunden zu gewinnen. Wer sich nämlich einmal für einen Anbieter entschieden hat, bleibt, teils notgedrungen, bei diesem. Daher sind Startpackungen regelrecht subventioniert und viel günstiger, als die Teile der Packung einzeln kosten würden. Warum also nicht mal eine weitere Startpackung kaufen? Die Preise reichen dabei, je nach Ausstattung, von 50€ bis 1500 €. Von den Packungen, die zu Weihnachten ab und zu bei Aldi & Co. auftauchen, kann man nur abraten. Die sind oft das Geld nicht wert. |
| Steigung |
| Die Steigung ist ein Maß dafür, in welchem Winkel ein Gleisstück nach oben oder unten verläuft. Die Steigung wird in Grad gemessen. Idealerweise sollte im Modellbau 3,5° nicht überschritten werden. D.h. umgerechnet, auf einer Strecke von einem Zentimeter wird einen Höhendifferenz von 3,5 cm überwunden. |
|
| T | top | |
| TT |
| TT steht für "Table-Top"-Bahn und ist ein weiterer Modellbahnmaßstab im Verhältnis 1:120. Dieser Maßstab ist in England und in den neuen Bundesländern am weitesten vertreitet. Der wichigste (und einzig relevante) Hersteller ist Tillig. Das ist auch ein Grund, warum das Modell- und Zubehörangebot deutlich geringer ist als bei H0 und N. |
| U | top | |
|
| V | top | |
|
| W | top | |
|
| X / Y | top | |
|
| Z | top | |
| Z (auch Spur Z) |
| kleinster Maßstab im Modellbahnbereich (1:220). Vorteil: geringster Platzbedarf, Nachteil: Nicht weit verbreitet, Kleinserien bieten weniger Auswahl als N+H0 und sind teilsweise teurer. Einziger Hersteller von Bahnen ist Märklin, Zubehör bieten fast alle grossen Zubehöranbieter an. |